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Haiming

 

 

 

 

 

 

 

 Mineralienbilder: © copyright Walter Hajek

 

Ausgangsort:  Haiming


Mineralien:
Blei, Calcit,  Cerussit, Galenit ( Bleiglanz ), Wulfenit


Anreise und Erreichbarkeit:
Von Innsbruck aus über die Inntal-Autobahn A12 (E60) bis Abfahrt Mötz, weiter auf der Bundesstraße 171 über Studach, Silz nach Haiming. Von Haiming die Autobahn unterfahren und ca 1 km hinter der Autobahn befindet sich rechts eine Parkmöglichkeit.


Fundgebiet und Fundmöglichkeiten:
Geht man den breiten Forstweg in östlicher Richtung, so erreicht man eine Wildfütterung. Der Forstweg endet nach der Wildfütterung, und mündet in einen Steig. Den Steig gehen wir in östlicher Richtung weiter. Nicht dem Steig Bergauf zur angeschriebenen Hütte folgen. Der Steig zum Fundgebiet, ist eher ein Pfad, der von Sammlern ausgetreten wurde. Der Pfad quert, bevor wir den Felssturz erreichen einen kleineren Felssturz, indessen Geröll und anstehendem Fels, schöne Calcite zu finden sind. Ca. 100 m nach diesem Abbruch erreichen wir das Wulfenit-Fundgebiet. Man könnte auch unmittelbar nach der Autobahnunterführung den Bergwald emporsteigen, und kommt so zum Felssturz. Dies ist jedoch nicht ideal, da es in der Falllinie des Bergsturzes, an der Hauptstraße keine Parkmöglichkeit gibt.  Das Fundgebiet erstreckt sich über den gesamten Bereich des Bergsturzes.
Wulfenit kommt in den bis Raumgroßen Felsen sowie im Geröll vor.


Geologie:
Das Bergmassiv um Tschirgant besteht sich aus Wettersteinkalk und -dolomit. Der, aus mehreren parallelen Faltungen aufgebaut ist und sich Osten hin absenkt. Im Bereich der Weißen Wand ereignete vor etwa 4000 Jahren ein massiver Bergsturz, bei dem es Erzadern freilegte die ab dem 15. Jahrhundert bei Karrösten zum Abbau von Blei, Silber und Zink führte.

 Wulfenit, 3mm

Wulfenit, 3mm

Mineralienbilder: © copyright Walter Hajek